Helga M. Novak: Schlittenfahren (1968)

Das Eigenheim steht in einem Garten. Der Garten ist gro. Durch den Garten fliet ein Bach. Im Garten stehen zwei Kinder. Das eine der Kinder kann noch nicht sprechen. Das andere Kind ist grer. Sie sitzen auf einem Schlitten. Das kleinere Kind weint. Das grere sagt, gib den Schlitten her. Das kleinere weint. Es schreit.

Aus dem Haus tritt ein Mann. Er sagt, wer brllt, kommt rein. Er geht in das Haus zurck. Die Tr fllt hinter ihm zu.

Das kleinere Kind schreit.

Der Mann erscheint wieder in der Haustr. Er sagt, komm rein. Na wird's bald. Du kommst rein. Nix. Wer brllt, kommt rein.

Komm rein.

Der Mann geht hinein. Die Tr klappt

Das kleinere Kind hlt die Schnur des Schlittens fest. Es schluchzt.

Der Mann ffnet die Haustr. Er sagt, du darfst Schlitten fahren, aber nicht brllen. Wer brllt, kommt rein. Ja. Ja. Jaaa.

Schlu jetzt.

Das grere Kind sagt, Andreas will immer allein fahren.

Der Mann sagt, wer brllt, kommt rein. Ob er nun Andreas heit oder sonstwie.

Er macht die Tr zu.

Das grere Kind nimmt dem kleineren den Schlitten weg. Das kleinere Kind schluchzt, quietscht, jault, quengelt.

Der Mann tritt aus dem Haus. Das grere Kind gibt dem kleineren den Schlitten zurck. Das kleinere Kind setzt sich auf den Schlitten. Es rodelt.

Der Mann sieht in den Himmel. Der Himmel ist blau. Die Sonne ist gro und rot. Es ist kalt.

Der Mann pfeift laut. Er geht wieder ins Haus zurck. Er macht die Tr hinter sich zu.

Das grere Kind ruft, Vati, Vati, Vati, Andreas gibt den Schlitten nicht mehr her.

Die Haustr geht auf. Der Mann steckt den Kopf heraus. Er sagt, wer brllt, kommt rein. Die Tr geht zu.

Das grere Kind ruft, Vati, Vativativati, Vaaatiii, jetzt ist Andreas in den Bach gefallen.

Die Haustr ffnet sich einen Spalt breit. Eine Mannerstimme ruft, wie oft soll ich das noch sagen, wer brllt, kommt rein.